Kinderschutz: Warum soll ich meine Kinder überwachen?

An dieser Stelle ist es wichtig zu sagen:
jeder Elternteil sollte für sich selbst entscheiden, ob eine Überwachung der Computernutzung von eigenen Kindern in Frage kommt.

Wenn Sie der Meinung sind:

Ich überwache meine Kinder nicht, weil ...

Wenn mein Kind erfahren würde, dass es überwacht wird, führt das zum Vertrauensbruch

Aber wer sagt, dass die Überwachung heimlich geschehen soll?
Es geht ja weniger darum irgendwelche Geheimnisse auszuspähen (obwohl man es natürlich könnte), sondern viel mehr darum gefährliche Situationen zu erkennen und auch verhindern zu können.
Man sollte den Kindern offen erklären, dass sie am Computer beaufsichtigt werden.
Und dass wenn Mama oder Papa sagen "Genug Computer für heute!", sollte das Kind die Anweisung auch befolgen. Denn es klappt dann nicht mehr heimlich in der Nacht zu spielen und außerdem können die Eltern den Computer ohne Wenn und Aber sofort ausschalten, ohne ins Zimmer kommen zu müssen.

Meine Kinder sind klug genug, und fühlen sich am Computer wohl

Kinder bleiben Kinder und auch das Internet ist für sie ein Spiel.
Und beim spielerischen Umgang haben sie keine Ahnung, dass falsche Klicks oder Äußerungen viel Ärger bedeuten können.
Denn es gibt massenweise abmahnfreudige Anwälte, Pädophile oder andere Gefahren im Internet, die seelischen oder finanziellen Schaden den Kindern und/oder den Eltern bereiten können.
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So viel Zeit zum Überwachen habe ich gewöhnlich nicht

Ständige Überwachung ist auch keine gute Idee. Dafür würde man sehr viel Zeit und Aufwand brauchen, um alles zu analysieren.
Es macht jedoch Sinn einmal in der Woche sich 10 Minuten zu nehmen und ein Paar Screenshots anzusehen, was auf dem Computer in der letzten Woche passiert ist. Mit SDA kann man zum Beispiel eine Übersicht sehen, welche Programme wann gestartet wurden und was damit gemacht wurde.

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