SDA Geschichte

Es war einmal der Gedanke im Bett vor dem Einschlafen: "Mann, ich habe wieder vergessen den Computer auszuschalten."

Dabei steht mein QuadCore Rechner im Keller und schluckt auch im Leerlauf ca. 100 Watt Strom.
"Wie schön wäre es direkt vom Handy den Computer auszuschalten", habe ich gedacht und so ist die erste Funktion von SDA entstanden.

Dabei war es möglich über das Internet nicht nur

  • Computer auszuschalten,

sondern auch

  • Bildschirm sperren,
  • Ruhezustand,
  • StandBy,
  • Neustart
  • und sogar Abmelden von allen angemeldeten Benutzern.

Kleine Software - große Wirkung, das war mir aber nicht genug.

Damit das Ganze funktioniert, musste ja Client Software entwickelt werden, die auf dem Zielrechner installiert werden muss, um den Rechner zu steuern bzw. Informationen abzufragen. Und damit das nicht auch jeder 0815 Hacker tun kann, musste ich zusätzliche Sicherheitsmechanismen entwickeln.

Mm... ziemlich viel Aufwand für ein kleines Programm...

Nichtsdestotrotz war mir die Sicherheit meines Computers wichtig und diesen Weg musste ich beschreiten, sonst wäre das Programm für die Tonne.

Und da sowieso eine Client Software auf dem Zielrechner installiert und gestartet werden muss, habe ich mich entschieden auch mehr Features mit rein zupacken.

So kamen noch:

  • Abfrage von öffentlicher IP Adresse (Internet IP Adresse)
  • Abfrage von privaten IP Adressen im lokalen Netz (Intranet IP Adressen)
  • Auflistung der auf dem Rechner angemeldeten Benutzer
  • Auflistung der durch Benutzer gestarteten Programme mit der Anzeige des Fenstertitels und Möglichkeit den Prozess über das Internet zu beenden

Irgendwann hat ein Nachbar bei mir das Programm gesehen und gefragt, ob es auch möglich wäre

  • Bildschirmfotos in der Benutzeroberfläche anzuzeigen, damit er verfolgen kann, was seine Kinder auf dem Computer machen.

Ich hatte ja auch nichts dagegen und habe diese Funktion implementiert mit der Bedingung, dass sie nicht zu oft benutzt wird, weil dies eine Menge Netzwerktraffic auf dem Server erzeugen würde, was ich aus meiner eigener Tasche bezahlen müsste.

Später kam die Anfrage, ob es denn möglich wäre, den Kindern die Computernutzung in bestimmten Stunden zu untersagen bzw. zu verbieten bestimmte Webseiten oder Programme aufzurufen, ohne dass jemand ständig das Ganze überwachen muss. Um das umzusetzen ist das Trigger Konzept entstanden.

  • Mit dem Trigger Konzept kann der Benutzer Regeln definieren, so dass, wenn bestimmte Bedingungen zutreffen, die vorher definierten Aktionen ausgelöst werden.

Zum Beispiel:

Nach 20 Uhr dürfen die Kinder den Computer nicht benutzen - der Computer wird um 20 Uhr automatisch ausgeschaltet
Bestimmte Benutzer können bestimmte Programme nicht starten. Werden sie gestartet - so werden sie automatisch ohne Nachfrage beendet. Auf diese Weise können zum Beispiel Filesharing Programme sowie Besuch von Sex/Porno Seiten verhindert werden

So ist aus einfachen Ideen und Programmierfleiß diese Software entstanden, die allerdings bereits aus dem Namen ShutDownApp heraus gewachsen ist und daher im Weiteren nur SDA benannt wird.

---